Was sind die Aufgaben der DGZfP?

In der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) von Bauteilen und Materialien werden diese geprüft ohne sie zu beschädigen und sie somit nicht in der späteren Benutzung zu beeinträchtigen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreier Prüfung (DGZfP) und vor allem mit ihren Aufgaben:

  • Veröffentlichung der fünfmal jährlich erscheinenden „ZfP-Zeitung
  • Aus- und Weiterbildung von Prüfpersonal durch Kurse und Prüfungen
  • Ausgabe von Kompetenzzertifikaten durch die DGZfP Personalzertifizierung (DPZ)
  • Regelmäßige fachliche Weiterbildung in 18 regionalen Arbeitskreisen
  • Festlegung von Normen und Richtlinien auf nationaler und internationaler Ebene in den Fachausschüssen

Mehr zu zerstörungsfreier Prüfung hier:

Die 5 Arten – Was ist Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP)?

Was ist die DGZfP?

Die DGZfP gilt als älteste ZfP-Gesellschaft der Welt. Sie wurde 1933 gegründet und besteht als Verein auf gemeinnütziger Basis aus namhaften Konzernen und Unternehmen, sowie Forschungseinrichtungen, Universitäten und Behörden, aber auch aus einzelnen Personen, die sich mit diesem Fachgebiet befassen.

Zur Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses vergibt die DGZfP jährlich mehrere Preise:

Was ist die ZfP-Zeitung?

Die ZfP-Zeitung ist eine Fachzeitschrift für ZfP von den drei DACH-Gesellschaften DGZfP, ÖGfZP (Österreich) und SGZP (Schweiz). Sie besteht aus einem Informationsteil, Fachbeiträgen von ZfP-Experten zu aktuellen wissenschaftlichen Problemen, Berichten sowie Neuigkeiten auf dem Gebiet der Ausbildung, Zertifizierung und Normung. In Werbeanzeigen können Mitgliedsfirmen ihr Unternehmen oder ihre neuen Entwicklungen vorstellen.

Mit der ZfP-Zeitung werden fünfmal jährlich mit einer Auflage von fast 4000 Exemplaren ZfP-Experten in fast allen europäischen Ländern erreicht. Die Zeitschrift ist im Mitgliedsbeitrag bereits enthalten und muss nicht noch zusätzlich gezahlt werden.

Was macht die DGZfP Personalzertifizierung (DPZ)?

Die DZP stellt Zertifikate aus, welche regelmäßig erneuert werden müssen.

Nach Abschluss der Qualifizierungsprüfung muss für die Ausstellung eines Zertifikates innerhalb von zwei Jahren ein originales Formular ausgefüllt und ein aktuelles Foto eingereicht werden. Falls die Frist nicht eingehalten wird, muss die Prüfung für ein Zertifikat erneut durchgeführt werden. 

Alle 5 Jahre müssen Zertifikate laut der internationalen Norm DIN EN ISO 9712 erneuert oder rezertifiziert werden. Für eine Erneuerung muss ein Antragsformular ausgefüllt, ein aktuelles Foto beigefügt und Nachweise über zufriedenstellende Sehfähigkeit und fortgesetzte berufliche Tätigkeit vorgelegt werden. Nach Ablauf von 10 Jahren muss eine Rezertifizierung stattfinden. Dazu muss ein Kurs absolviert werden, in dem das Wissen über neue Kenntnisse aufgefrischt wird. Anschließend muss eine Prüfung absolviert werden und ein Rezertifizierungsformular ausgefüllt werden.

Erfahren Sie mehr über mögliche Fehlerbilder in Schweißnähten: 

10 häufige Schweißnahtfehler, die Sie kennen sollten.

Die ZfP-Zeitung zum sentin EXPLORER:

Die Februar Ausgabe der ZfP-Zeitung setzte sich mit dem Einsatz unserer künstlichen Intelligenz und ZfP-Software auseinander: 

“Bei manchen Kontrastverhältnissen fällt es […] schwer, einen kleinen Punkt oder Fleck richtig zu deuten […]. Durch […] Daten[…] lernt das System, wie ein Mensch, der viele tausend Bilder gesehen hat […].”

Der sentin EXPLORER erleichtert die Auswertung von Aufnahmen durch die automatische Analyse und Markierung von Ungänzen und eine Verbesserung des Bildes.

Was ist ZfP/NDE 4.0?

Die Industrielle Revolution ist weitestgehend bekannt. Jedoch was genau sind ZfP 4.0 und NDE 4.0? In diesem Artikel geht es zunächst um die Entwicklung von

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